Künstlerinnen

Christine Abdelnour || Clementine Gasser || Elisabeth Harnik || Magda Mayas || Renée Stieger-Reuter || Mia Zabelka

Christine Abdelnour

Christine Abdelnour hat eine sehr avancierte, ungewöhnliche musikalische Sprache entwickelt, in der das Saxophon, das sie spielt nicht mehr unbedingt wie ein Saxophon klingt. Es wird ihr zur Geräuschquelle für viele verschiedenen Klänge, Störgeräusche, Atemgeräusche und Frequenzen.

Clementine Gasser

Clementine Gasser spielt seit ihrem siebten Lebensjahr Cello und hat Jazz- Komposition am Konservatorium der Stadt Wien studiert. Im Rahmen des Wiener Sommerseminars für Neue Musik wurde sie zweimal mit dem Preis des Internationalen Kompositionswettbewerbs ausgezeichnet. 1998 gründete sie ihr eigenes Musiklabel.

Elisabeth Harnik

Elisabeth Harnik hat sowohl als Sängerin als auch Pianistin in zahlreichen Formationen mitgewirkt, kann auf eine Reihe von Auftritten auf internationalen und nationalen Festivals zurückblicken und ist Preisträgerin von Auszeichnungen wie dem Österreichischen Staatsstipendium für Komposition.

Magda Mayas

Magda Mayas beschränkt sich nicht auf die 88 Tasten einer Standard Klaviatur, sondern verwendet das gesamte Instrument als Klangquelle, wozu sie auch weitere Hilfsobjekte heranzieht. Das Ergebnis ist von einer erstaunlichen Vielfalt.

Renée Stieger-Reuter

Reneé Stieger-Reuter hat viele Gesichter. Bekannt in Tirol und darüber hinaus ist sie vor allem als Performance-Künstlerin, außerdem ist sie aber auch noch als Sängerin der etwas anderen Art aktiv. Sie designt Mode und beschäftigt sich mit Weiblichkeit als Diskurs und dem damit einhergehenden kulturellen Umfeld. Wer von diesen Persönlichkeiten ist Renée jetzt aber wirklich? Vermutlich alle und keine davon zugleich.

Mia Zabelka

Spricht man Mia Zabelka auf Jazz an, dann gibt sie offen zu, sich dafür kaum zu interessieren. Ihr Gebiet ist die zeitgenössische improvisierte Musik, verstanden als flüssig gewordener Möglichkeitsraum jenseits der Genre-Grenzen. Ihre Arbeit mit Musiker_Innen wie John Russell, Thollem McDonas oder Lydia Lunch zeigen dabei ihre immense Vielseitigkeit und auch, was man von improvisierter Musik als Haltung mitnehmen kann: Das Gespür für das Abenteuer, dafür, dass jederzeit alles passieren kann – und dass musikalische Grenzen dazu da sind, in Frage gestellt zu werden.